Unser neues Projekt realisieren wir gemeinsam mit dem lokalen Verein RBC. Dieser Verein sammelt Spenden für einen Nothilfefond, welcher den Einwohnern von Rapcha zugutekommt. Dies betrifft hauptsächlich den Bereich der medizinischen Notfallversorgung. Aufgrund der schlechten Infrastruktur ist es nicht möglich, schnell medizinische Hilfe zu leisten. In Nepal gibt es keine staatliche Krankenversicherung beziehungsweise generell kein staatliches Gesundheitssystem, daher müssen die Nepalesen sämtliche Kosten für Behandlungen und Transport selber bezahlen.
Von Rapcha sind es etwa zehn bis zwölf Stunden Fußmarsch bis zum nächsten Krankenhaus, welches sich in Phaplu befindet. Vielen Patienten ist das nicht zumutbar. Um die wichtige Arbeit des RBC zu unterstützen, finanziert Re:Help einen Geländewagen für die Dorfgemeinschaft, welcher für Krankentransporte genutzt werden kann. Da es sich dabei um ein spezielles Fahrzeug handelt, welches die äusserst schwierigen Strassenverhältnisse vor Ort bewältigen muss, rechnen wir mit Kosten in Höhe von ca. € 45.000,-.


