Author: rena

Hoffnung inmitten der Flut: Die Shanti-Gemeinschaft sagt Danke!

Heute erreichte uns eine persönliche Nachricht von Shanti-Gründerin Marianne Grosspietsch, welche sich an alle UnterstützerInnen, SpenderInnen und Mitglieder von Re:Help wendet. Wir freuen uns sehr, dass wir – Shanti und Re:Help – gemeinsam wichtige Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe leisten können.

Liebe Freundinnen und Freunde von Re:help!

FreundInnen in der Not zu haben, so wie Re:help es für Shanti sind, schenken uns diese wohltuendste Erfahrung, die wir uns nur wünschen können. Das unfassbare Leid der Menschen in Nepal – ausgelöst durch den klimabedingten Gletscherabbruch – lässt einen ja angesichts der riesigen Dimension fast verzagen. Die schnelle, grossherzige finanzielle Unterstützung durch Re:help wirkte da wie ein Kräfteschub. Danke!

Und so konnten wir mit Hilfe Eurer/Ihren menschenfreundlichen Spenden die wichtigsten Sachen für etliche Überlebende umgehend finanzieren:
Schlafsäcke und Mosquitonetze, Kleidung und Hygieneartikel, Babymilch und Lito. Die erste Hilfssendung zu einem der Notlager kostete 9 705 Euro. Wir hatten als Shanti Organisation das Glück, dank unseres Beraters Uttam, sofortigen direkten Zugang zu den Betroffenen zu haben.

Unsere grösste Sorge gilt jetzt Kindern, die ihre Eltern in der Flut verloren. Sie kamen mit nur dem, was sie auf dem Leibe trugen. Bis jetzt kamen 29 solcher Kinder in Shantis Obhut. Unsere warmherzigste Kindergärtnerin nahm sie liebevoll in ihre Obhut.


Wie wohltuend ist es da wissen zu dürfen, dass Renate und Julia, Inga und alle die Sie /Ihr zu Re: help gehören, stehen uns getreu zur Seite und teilen unsere Sorgen. Was haben wir gemeinsam schon alles geschafft: den Gesundheitszustand der BewohnerInnen von Rapcha deutlich verbessert, Obstbäume zum Schutz des Klimas und zum Kampf gegen Hunger und Vitaminmangel gepflanzt. Kaffeepflanzen als zukünftige Einnahmequelle verteilt und jetzt stehen wir Seite an Seite und helfen den Flutgeschädigten.


Wir sind von Herzen dankbar.
Bleibt, bleiben Sie alle gesund und zuversichtlich.
Ganz herzliche Grüße im Namen der Shanti Gemeinschaft,
Marianne Grosspietsch

(Gründerin Shanti Leprahilfe e.V.)

Gemeinsam gegen die Not in Nepal: Re:Help und Shanti Leprahilfe leisten Soforthilfe

Zu allererst: Wir danken jedem Unterstützer, der uns und Shanti bisher eine Spende zukommen hat lassen. Ohne Sie könnten wir nicht das tun, was uns so sehr am Herzen liegt: den Menschen, die alles verloren haben, unbürokratisch und unmittelbar Hilfe zukommen zu lassen. Danke an alle, die nicht wegschauen, sondern die große Not erkannt haben.

Die Kooperation mit Shanti besteht bereits seit vielen Jahren, und wir sind sehr dankbar dafür, dass wir durch diese Partnerschaft die Möglichkeit haben, den Menschen gezielt und direkt zu helfen. Da wir ein sehr kleiner Verein sind, wäre das in dieser Form alleine nicht möglich.

Die verheerenden Fluten in Nepal haben unzählige Spuren der Zerstörung hinterlassen. Mehr als 6.000 Menschen werden nach wie vor vermisst, nachdem die Wassermassen sie mitgerissen haben. Wir unterstützen weiterhin die Shanti Leprahilfe, um lebenswichtige Soforthilfe für die Betroffenen zu leisten.

Die Situation vor Ort

  • Das Shanti-Waisenhaus: Das von Shanti eröffnete Waisenhaus bietet mittlerweile 29 Kindern, von denen die meisten stark traumatisiert sind, ein schützendes Zuhause.
  • Medizinische Notversorgung: das Ärzteteam von Shanti behandelt unermüdlich in den betroffenen Gebieten die Opfer der Flutkatastrophe, darüber hinaus werden die Menschen mit Kleidung, Nahrung, Trinkwasser, etc. versorgt.
  • Massive Zerstörung: Schulen, Krankenstationen, Wohnhäuser – alles wurde von den Fluten mitgerissen. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern.
  • Isolierte Dörfer: Die Versorgung mit Nahrungsmitteln in den von der Außenwelt abgeschnittenen Regionen ist katastrophal.
  • Hunger: Da die komplette Infrastruktur zerstört wurde, erreichen keine Lebensmittellieferungen die abgeschnitten Dörfer. Die Menschen dort hungern.

Wo fängt man an?

Wenn alles dem Erdboden gleichgemacht wurde und scheinbar nichts mehr übrig ist, stellt sich die drängende Frage nach dem Neuanfang.

Irgendwo muss man anfangen, und daher ist die Unterstützung der Bauern eine wichtige Säule. Die meisten Bäuerinnen und Bauern haben durch die Fluten absolut alles verloren. Wichtige Arbeitsmittel wie Ochsen, Pflüge oder Harken existieren nicht mehr.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, möchten Re:Help und Shanti den Menschen vor Ort gezielt unter die Arme greifen. Gemeinsam soll den Bauern geholfen werden, den Boden wieder fruchtbar zu machen, damit langfristig eine eigene Nahrungsmittelversorgung aufgebaut und das Überleben gesichert werden kann.

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Um diese lebenswichtigen Hilfsprojekte und den Wiederaufbau vor Ort auch in Zukunft umsetzen zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Jede Unterstützung hilft dabei, den Menschen in Nepal neue Hoffnung und eine Perspektive zu schenken.

www.shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden

www.rehelp.org/ihre-spende/

Unsere Hilfe kommt an! Shanti sei Dank!

Das großartige Shanti-Team hat seinen Einsatz gestartet und sich auf die mühsame Reise zu den Opfern der Flutkatastrophe 🌊 gemacht. Wir sammeln weiterhin Spenden, um die wichtige Soforthilfe von Shanti zu finanzieren. 🙏 Jeder Spendeneuro kommt den Menschen zugute, welchen die Flut alles genommen hat. Wir sind unendlich dankbar dafür, dass wir so eine freundschaftliche Kooperation mit Shanti pflegen. Ohne diese großartige Organisation wären wir nicht im Stande, diese wichtige Soforthilfe zu organisieren.

Wir sagen von Herzen DANKE für Ihre finanzielle Unterstützung und versprechen Ihnen: jeder Euro kommt garantiert bei den Flutopfern an! #shantileprahilfeev #rehelpev #gemeinsammehrerreichen

Nepal nach der verheerenden Flutkatastrophe: Re:Help und Shanti Leprahilfe bündeln Hilfe für die Opfer

Die verheerende Flutkatastrophe, die Nepal am 26. August 2026 getroffen hat, hat in den betroffenen Regionen schwere Schäden angerichtet und mindestens neunzigtausend Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt. Die Lage vor Ort ist weiterhin äußerst schwierig. Straßen und Verkehrswege wurden von den Wassermassen weggespült, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung ist dadurch erheblich erschwert.

Wir sind zutiefst erschüttert über das Ausmaß dieser Katastrophe. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der Shanti Leprahilfe e.V. aus Dortmund, sollen nun schnell und gezielt Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Menschen auf den Weg gebracht werden.

Hilfe unter schwierigsten Bedingungen

Die derzeitigen Bergungen der Flutopfer wird über das nepalesische Militär organisiert und koordiniert. Die Überlebenden werden aus den Überflutungsgebieten per Helikopter bis zur nächstgelegenen Straße ausgeflogen. Von dort aus wird der Weitertransport mit Fahrzeugen organisiert.

Die Infrastruktur stellt die Helfer dabei vor enorme Herausforderungen. Das Straßennetz wurde in vielen Bereichen vollständig weggespült. Übrig sind teilweise nur schmale, einspurige Fahrpisten, die für Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge dringend freigehalten werden müssen. Bis die Bergungsmassnahmen abgeschlossen sind und die Situation vor Ort übersichtlicher ist, wird daher noch einige Zeit vergehen.

Für die Hilfsorganisationen bedeutet dies, den richtigen Zeitpunkt für einen eigenen Einsatz sorgfältig abzuwägen. Ein zu früher Einsatz könnte die ohnehin schwierigen Transportwege zusätzlich belasten und dringend benötigte Bergungs- und Rettungssmaßnahmen behindern. Währenddessen bereitet sich das Shanti Team in Kathmandu intensiv auf den eigenen Hilfseinsatz vor. Kleidung wird gesammelt, 1.000 Schlafsäcke werden angefertigt und die Medikamentenvorräte werden aufgefüllt. Sobald es die Lage in den betroffenen Gebieten zulässt und die Verkehrswege nicht mehr durch zusätzliche Fahrten belastet werden, will sich das Shanti-Team auf den Weg zu den Menschen machen, die durch die Flutkatastrophe alles verloren haben.

Die Zusammenarbeit zwischen Re:Help und Shanti Leprahilfe besteht bereits seit vielen Jahren. Der Dortmunder Verein betreibt in Kathmandu ein eigenes Krankenhaus mit einem hervorragend ausgebildeten und erfahrenen Team. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren regelmäßig Gesundheitscamps, unter anderem im von Re:Help unterstützten Dorf Rapcha. Gerade diese langjährige Erfahrung, die medizinische Kompetenz und die vorhandenen Strukturen vor Ort sind nun von unschätzbarem Wert.

Rapcha selbst nicht betroffen – dennoch bangen Familien um ihre Angehörigen

Viele Menschen wenden sich derzeit an uns und fragen besorgt nach, wie es um das von Re:Help unterstützte Dorf Rapcha steht. Die beruhigende Nachricht: Rapcha liegt im Osten Nepals und ist von der aktuellen Flutkatastrophe nicht betroffen. Dennoch geht die Katastrophe auch an den Menschen in Rapcha nicht spurlos vorüber. Zum Zeitpunkt der Katastrophe befanden sich drei Dorfbewohner in den von der Flut betroffenen Gebieten. Bislang warten ihre Familien verzweifelt auf ein Lebenszeichen von ihnen und die Ungewissheit ist für die Angehörigen kaum auszuhalten.

Jetzt gilt es, Kräfte zu bündeln. Unsere beiden Organisationen wollen ihre vorhandenen Strukturen, ihre Erfahrung und ihre Kontakte vor Ort nutzen, um den Menschen in Nepal dort zu helfen, wo die Not am größten ist. Re:Help hat daher bereits EUR 20.000,- als Soforthilfe an Shanti gespendet, doch diese Summe wird bei Weitem nicht reichen.

„Ich bin unendlich dankbar dafür, dass wir gemeinsam mit Shanti die Möglichkeit haben, den Opfern der Flutkatastrophe dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen. Das Shanti-Team ist genau auf solche Krisen geschult und alle Mitarbeiter stehen in den Startlöchern, um so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Re:Help ist ein sehr kleiner Verein und wir hätten gar keine Möglichkeit, so schnell und unbürokratisch Soforthilfe zu leisten. Daher bitte ich nicht nur für Re:Help, sondern auch für die Shanti Leprahilfe um Spenden zugunsten der Flutopfer.“, erklärt Renate Kotz.

https://shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden

Verwendungszweck: „Fluthilfe Nepal“

Neuigkeiten vom Verein und aus Nepal

“We Rapcha-people are very greatful for your continous support. Thank´s to all donors, members and supporter from the bottom of our hearts!“ Pancha Rai, Re:Help Projektkoordinator

Beginnend mit diesem Gruß von Pancha freuen wir uns, dass wir Ihnen wieder viele Neuigkeiten rund um unseren Verein und unsere Tätigkeiten in Nepal berichten dürfen.

Das von Re:Help finanzierte Sanitärgebäude wurde Ende Dezember 2025 pünktlich fertiggestellt und in einer feierlichen Zeremonie offiziell an die Schule übergeben. Die Kosten dafür beliefen sich auf ca. € 35.000,-. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir anhand der Spendengelder dieses wichtige und dringend notwendige Projekt erfolgreich umsetzen konnten.

Ende Januar fand in Rapcha wieder ein zweitägiges Gesundheitscamp der Shanti Leprahilfe e.V. statt und über 700 Patienten erhielten kostenlose, medizinische Behandlungen. Re:Help unterstützt jedes Gesundheitscamp mit einer Spende an Shanti in Höhe von € 5.000,- und übernimmt die Kosten für Verpflegung, Unterbringung und Transport für das medizinische Team.

Mitte März veranstaltete die Band „Enthalpy“ die zweite Ausgabe des Benefizkonzerts „Metal Helps“ in der Homburger Papiermühle in Nümbrecht. Der Erlös in Höhe von € 6.666,- floss in die Produktion von „Lito“, einem äusserst nahrhaften Aufbaubrei. Ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren, welche in den westlichen Gebieten Nepals leben, leiden unter Mangelernährung und werden in ihrer gesamten geistigen und körperlichen Entwicklung geschädigt. Die Shanti Leprahilfe e.V. stellt in Kathmandu „Lito“ in eigener Produktion aus braunem Reis, Mais, Hülsenfrüchten, Linsen, Erdnüssen und Moringa her, welcher nicht einmal 50 Cent pro Portion kostet. Unsere Kinder in Rapcha leiden nahezu an keinen Mangelerscheinungen, da dort der Boden sehr fruchtbar ist und viele Lebensmittel selbst angebaut werden. Uns ist es aber ein großes Bedürfnis, über die Grenzen von Rapcha hinaus Hilfe zu leisten und den Kindern in anderen Regionen ebenfalls ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. 

Ende März schrieben die Schüler des letzten Jahrgangs der Shree Basakhali Secondary School ihre Abschlussarbeiten und alle Kinder freuten sich auf die „großen Ferien“. Die freie Zeit nutzten unsere beiden Kindergarten- Erzieherinnen Maiya Devi und Rashmaiya für einen großen Frühjahrsputz im Kindergarten. Und auch um das Gebäude drum herum wurde fleissig Unkraut gejätet und neue Büsche angepflanzt. Die beiden sind ein sehr gutes Team und wir sind sehr dankbar dafür, dass sie sich so liebevoll um die Kleinen kümmern.

Die Kleinen spielen so gerne draußen, aber die angrenzenden Bäume bereiten große Probleme.

Leider gibt es ein großes Problem mit den Bäumen, welche auf dem Nachbargrundstück stehen. Diese werden im Frühling regelmässig von einer Raupenart mit giftigen Härchen befallen, welche heftige Haut- und Atemwegsreizungen auslösen. Gespräche mit dem Grundstücksbesitzer mit der Bitte, dass die Bäume gefällt werden, blieben leider erfolglos. Jedoch ist er einem Grundstückverkauf nicht abgeneigt und das School-Management-Team sowie Ortsvorsteher Chandra Rai stehen in intensivem Austausch mit ihm. Den Kaufpreis wird Re:Help übernehmen und das Grundstück an die Schule spenden.

Eine weitere Gefahr stellt während der Regenzeit das Dengue Fieber dar. Bis vor kurzem wurde die Tigermücke nur bis zu 2.100m nachgewiesen. In den letzten zwei Jahren hat sich Dengue aufgrund des Klimawandels im fast gesamten Land ausgebreitet und 76 der 77 Bezirke Nepals sind davon betroffen. Mit einer Zunahme von Erkrankungen im Dorf ist daher also zu befürchten.

Neuigkeiten gibt es auch aus dem Girls Hostel. Die bisherige Betreuungslehrerin Dolma Rai hat im April eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Ihre Stelle hat Lehrerin Phambi Rai seit Beginn des neuen Schuljahrs übernommen.

Phambi Rai übernahm die Stelle als Betreuungslehrerin im Girls Hostel.

Nach wie vor sind wir dabei, einen Nothilfefond für die benachteiligten Dorfkinder von Rapcha einzurichten. Dieses Vorhaben gestaltet sich jedoch etwas kompliziert und die örtlichen Behörden bzw. die Regularien erschweren die Umsetzung. Wir bleiben aber an diesem wichtigen Vorhaben dran.

Bezüglich unseres aktuellen Projekts „Kauf eines Gemeinschaftsfahrzeugs für dringend medizinisch notwenige Fahrten“ haben die Mitglieder des lokalen Nothilfeclubs RBC einen detaillierten Kriterienkatalog in Zusammenarbeit mit den Dorfkomitees und den örtlichen Behörden erstellt bzw. wird dieser derzeit nochmals überarbeitet. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch, denn die Investition in Höhe von ca. 45.000,- muss wohl durchdacht und gut überlegt sein. Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Abschluß des Projekts spätestens im Herbst erfolgen wird.  

Ein dringender Hilferuf von Shanti erreichte uns Anfang Mai. Der neu ins Amt gewählte Premierminister liess alle Slums in Kathmandu räumen. Unangekündigt und ohne Vorwarnung kamen Heerscharen von Polizisten. Sie hatten große Bagger dabei, welche die Behausungen der Slumbewohner dem Erdboden gleich machten. Verzweifelt und fassungslos mussten diese armen Menschen dabei zusehen, wie ihr weniges Hab und Gut binnen Sekunden zerstört wurde. Mit unglaublichem Einsatz versuchen die Shanti Mitarbeiter vor Ort den Opfern zu helfen. Einschätzungen zufolge haben ca.  zwanzigtausend Menschen ihr zu Hause verloren und die Not ist schier unermesslich. An dieser Stelle sei erwähnt, dass nicht nur wir uns über eine Spende freuen, sondern auch Shanti Leprahilfe e.V. (https://shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden)

Verloren ihr Zuhause: die Slumbewohner von Kathmandu.

Liebe SpenderInnen, liebe Mitglieder!  Die Dorfgemeinschaft von Rapcha und wir von Re:Help bedanken uns von Herzen bei Ihnen, denn mit Hilfe Ihrer finanziellen Unterstützung können wir unsere Projekte in Nepal weiter vorantreiben und realisieren. Danke für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

„Ich war allein mit kleinen Kindern, als die Bulldozer ankamen. Es war beängstigend!“ (Sangita Singh, 40)

Über 2,5 Millionen Menschen in Nepal leben in Slums. Viele davon schon seit Generationen. Auf der Suche nach einem besseren Leben in einem der ärmsten Länder der Welt, haben sie sich mühsam ihre eigenen, kleinen Existenzen aufgebaut in einem Staat, in dem jeder Tag einem Kampf um´s pure Überleben gleicht. Die Siedlungen – meist an Flussufern gebaut – glichen kleinen Dörfern. Jeder kannte jeden, es wurde sich gegenseitig geholfen, es gab sogar eigene Slum-Schulen, welche die Kinder gerne besuchten. Dort trafen sie ihre Freunde und die Eltern waren froh, dass ihre Kinder die Möglichkeit hatten, eine Schule zu besuchen. Denn sie wissen: Bildung ist ein Weg aus der Armut. Seit dem 25.04.2026 steht die Welt der Bewohner dieser Slums auf dem Kopf. Unangekündigt und ohne Vorwarnung kamen Heerscharen von Polizisten. Sie hatten große Bagger dabei, welche die Behausungen dem Erdboden gleich machten. Die neue Regierung hatte angeordnet, die Slums sofort zu vernichten, die Menschen zu vertreiben. Verzweifelt und fassungslos mussten die Bewohner dabei zusehen, wie ihr weniges Hab und Gut binnen Sekunden zerstört wurde. Im Chaos wurden Familien getrennt, Kinder schrien nach ihren Eltern, Hoffnungslosigkeit und Angst lässt die Menschen verzweifeln. Was jetzt gerade in Nepal passiert ist eine humanitäre Katastrophe unmenschlichen Ausmasses!

Die Shanti Leprahilfe, ein vor Ort in Kathmandu ansässiger Verein, mit welchem wir sehr freundschaftlich verbunden sind, versucht den Menschen zu helfen, so gut sie können. Aber es sind so viele, die Hilfe benötigen. Das Elend und Leid ist unermesslich, berichtet uns Shanti. Unermüdlich sei man dabei, noch ein wenig Hab und Gut aus den Trümmerhaufen zu retten, die Menschen mit Nahrung zu versorgen, organisiere Transporte und versuche, die Opfer dieser Katastrophe menschenwürdig unterzubringen. Mit unglaublichem Einsatz versuchen die Shanti Mitarbeiter den Menschen zu helfen, die Hilfe am dringendsten benötigen. Den Alten, den Müttern, den Kindern, den Kranken…

Bitte spenden Sie an die Shanti Leprahilfe, damit die Not zumindest ein wenig gelindert werden kann. Und wir alle hoffen und wünschen uns, dass die Regierung bald zur Vernunft kommen möge. Denn kein Mensch wählt freiwillig für sich und seine Kinder ein Leben in absoluter Armut.

https://shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden

https://kathmandupost.com/national/2026/04/30/evicted-new-mothers-and-children-struggle-in-temporary-shelters

https://kathmandupost.com/national/2026/04/27/they-built-lives-on-land-that-was-never-theirs-now-they-have-nothing

Alle Fotos: Bijendra Kunwar, Shanti Sewa Griha (Shanti Leprahilfe e.V.)

Für 50 Cent am Tag einem nepalesischen Kind ein gesundes Leben sichern…

Für die meisten von uns ist diese Summe nicht der Rede wert. Aber für die unterernährten Kinder in Nepal kann sie lebensverändernd sein. Ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren, welche in den westlichen Gebieten Nepals 🇳🇵 leben, leiden unter Mangelernährung. Sie können sich nicht richtig entwickeln und werden in ihrer gesamten geistigen und körperlichen Entwicklung geschädigt.

Die Shanti Leprahilfe e.V. stellt in eigener Produktion einen nahrhaften Aufbaubrei namens Lito aus braunem Reis, Mais, Hülsenfrüchten, Linsen, Erdnüssen und Moringa her, welcher nicht einmal 50 Cent / Portion kostet. 🥜🌽🫛🌾Ein Kind für ein Jahr mit Lito zu versorgen kostet umgerechnet € 160,-. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, die Not der Kinder in den betroffenen Regionen zu lindern. Wir und die Shanti Leprahilfe danken Ihnen von Herzen 💚 für Ihre Unterstützung! 🙏

https://shanti-leprahilfe.de/de/verein/spenden

https://www.rehelp.org/ihre-spende/

Stichwort: „Lito“

Unser Projekt 2026

Unser neues Projekt realisieren wir gemeinsam mit dem lokalen Verein RBC. Dieser Verein sammelt Spenden für einen Nothilfefond, welcher den Einwohnern von Rapcha zugutekommt. Dies betrifft hauptsächlich den Bereich der medizinischen Notfallversorgung. Aufgrund der schlechten Infrastruktur ist es nicht möglich, schnell medizinische Hilfe zu leisten. In Nepal gibt es keine staatliche Krankenversicherung beziehungsweise generell kein staatliches Gesundheitssystem, daher müssen die Nepalesen sämtliche Kosten für Behandlungen und Transport selber bezahlen.

Von Rapcha sind es etwa zehn bis zwölf Stunden Fußmarsch bis zum nächsten Krankenhaus, welches sich in Phaplu befindet. Vielen Patienten ist das nicht zumutbar. Um die wichtige Arbeit des RBC zu unterstützen, finanziert Re:Help einen Geländewagen für die Dorfgemeinschaft, welcher für Krankentransporte genutzt werden kann. Da es sich dabei um ein spezielles Fahrzeug handelt, welches die äusserst schwierigen Strassenverhältnisse vor Ort bewältigen muss, rechnen wir mit Kosten in Höhe von ca. € 45.000,-.

Wiehler Verein finanziert neues Schüler-Sanitärgebäude, Übergabe erfolgte Ende Dezember

Seit dem Jahr 2013 engagiert sich der Verein „Re:Help“ aus Wiehl für ein abgelegenes Bergdorf in Ost-Nepal. Mehrere Projekte konnten bisher mit den Spendengeldern erfolgreich umgesetzt werden, unter anderem der Bau eines Kindergartens und der Wiederaufbau eines vom Erdbeben 2015 zerstörten Schulgebäudes. Die Errichtung von Unterkünften für die Schüler, die einen langen Fußweg zur Schule haben, wurde 2024 erfolgreich abgeschlossen.

Im Dezember war Vereinsgründerin Renate Kotz gemeinsam mit ihrem Mann Achim Kotz in Nepal, um dort Weihnachten und den Jahreswechsel zu verbringen. In ihrer Funktion als Gründerehepaar standen einige Termine auf ihrer Agenda. Der Wichtigste davon war die Schlüsselübergabe des von „Re:Help“ finanzierten Sanitärgebäudes an das Management-Team der örtlichen Sekundarschule. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde das Gebäude offiziell an das Schulkomitee übergeben.

„Die alte Toilettenanlage war über 50 Jahre alt und die hygienischen Zustände katastrophal und nicht mehr tragbar“, so Renate Kotz. Seit Januar 2025 wurde an dem neuen Gebäude gebaut, rund 35.000 Euro investierte der Verein dafür. Da es sich um ein für nepalesische Standards sehr modernes Gebäude handelt, musste Projektkoordinator Pancha für die Installation der Rohre und Abflüsse einen Fachmann aus Kathmandu kommen lassen, da keiner von den örtlichen Gewerken damit Erfahrung hatte. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit diesem Gebäude den Schülerinnen und Schülern eine gut ausgestattete Sanitäranlage bieten können. Nun gibt es unter anderem Handwaschbecken, fließendes Wasser und leicht zu reinigende Oberflächen“, erklärte Kotz. (Oberberg Aktuell, 15.01.2026)

Metal:Helps – die Zweite

14.03.2026❗️Tickets 🎫 kaufen, hingehen 🚶‍♂️, einen tollen Abend erleben 🎸🎹🎶🎤 und dabei auch noch Gutes tun! 💚

Tausend Dank an alle Beteiligten, Sponsoren und Unterstützer! Wir freuen uns riesig auf die zweite Ausgabe von Metal:Helps! 💚 Als Ehrengast bringen wir unseren nepalesischen Projektkoordinator Pancha Rai mit, welcher schon sehr gespannt auf diesen Abend ist und sich darauf freut, viele Vereinsmitglieder, Spender und Unterstützer zu begrüßen.